Private Vorsorge in Österreich

Es sind drei Säulen, auf denen das Pensionssystem in Österreich steht:

1. Staatliche Altervorsorge

2. Betriebliche Altersvorsorge

3. Private Altersvorsorge

Je nachdem, welche Experten man befragt, wackelt immer eine dieser Säulen. Es gibt aber einige Punkte, die die Annahme zulassen, dass es für den Staat künftig schwieriger werden wird, das Umlageverfahren aufrechtzuerhalten:

  • Nachwuchs

Die Geburtenrate liegt in Österreich bei 1,44 Kindern. An diesem Niveau hat sich in den letzten 25 Jahren kaum etwas geändert. Es kommen deutlich weniger potenzielle Beitragszahler in das System, die die Pensionen für eine weit größere Anzahl von Menschen finanzieren sollen.

  • Arbeitsmarkt

Weil weniger Kinder geboren werden, droht der Arbeitsmarkt zu kippen. In der Phase 2014 bis 2016 verlassen knapp 10.000 Menschen mehr den Arbeitsmarkt, als überhaupt neu hinzugekommen sind.

  • Alter

Die Lebenserwartung steigt. 2012 geborene Männer werden im Schnitt 78 Jahre alt, bei Frauen liegt die Lebenserwartung bei 83 Jahren. Die Zeit der Pension wird also länger.

  • Staatshaushalt

Die Staatsverschuldung hat in den vergangenen Jahrzehnten – bis auf wenige Jahre – stetig zugenommen. 1982 lag sie bei 39,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP); im Vorjahr bei 75,4 Prozent des BIP. Da wirken sich nicht nur die gestiegenen Kosten auf das staatliche Pensionssystem aus.

Betrachtet man diese Umstände, wird den meisten klar, privat Vorsorgen zu müssen um den wohlverdienten Ruhestand sorgenlos genießen zu können!
Wir suchen mit dir gemeinsam nach individuellen Lösungen um deine Zukunft zu sichern und so zu gestalten wie du es dir vorstellst!

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